Wie wird eine Anlage mit dem System angebunden?
Die Base Station kommuniziert ausschließlich mit den Remote Stations an die die Sensorik oder Aktorik angeschlossen ist, also z.B. IO-Link-Geräte, digitale I/O-Module oder auch Ventilinseln. Im Portfolio haben wir dazu unterschiedliche Remote-Varianten, etwa IO-Link-Master oder Module mit acht oder 16 Ein- und Ausgängen.
Lässt sich auch vorhandene Sensorik einbinden?
Ja, grundsätzlich schon. Am liebsten natürlich IO-Link-fähige Sensoren, aber auch analoge Signale lassen sich übertragen. Die Base Station übersetzt die Daten dann in die jeweilige Maschinensprache. Wir unterstützen dabei gängige Schnittstellen wie Ethercat, Profinet, CC-Link und OPC UA. Gerade OPC UA ist ein wichtiger Schritt, weil sich Daten damit auch an der SPS vorbei in ein Scada-System oder eine Soft-SPS ausgeben lassen.
Somit muss man die Maschine nicht konstruktiv umbauen oder umprogrammieren, sondern kann Informationen gezielt ausleiten und an anderer Stelle weiterverwenden. Das macht die Integration in bestehende Automatisierungsstrukturen deutlich einfacher.
Welche Rolle spielt IO-Link bei Ihren Produkten?
Im Sensorportfolio haben wir Positions-, Temperatur- und Durchflusssensoren, also die klassischen Größen für die Pneumatik. Auf der elektrischen Seite sind viele unserer Aktoren ebenfalls IO-Link-fähig. Das heißt: Sie lassen sich nicht nur ansteuern, sondern auch auslesen. Das ist vor allem dann interessant, wenn man Daten aus dem Prozess direkt verwerten will.
















