Um einen Fernwartungszugriff auf ein Automatisierungs-Netzwerk über das Internet zu realisieren, müssen unterschiedliche Punkte beachtet werden, so z.B. die physikalischen Voraussetzungen sowie die Sicherheitsaspekte. Da in der Praxis der Verbindungsaufbau über einen Anruf zum Fernwartungsmodem erfolgt, kann der Anwender die Sicherheitsforderungen erfüllen. Denn das Fernwartungsmodem, ein Modem-Router-Switch MoRoS, ermöglicht den Fernzugriff mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen. Durch die Nummernerkennung des Anrufers wird eine Wählverbindung zum Internet Provider aufgebaut. Über den Dienst von DynDNS (Dynamischer Domain-Name-System-Eintrag) erhält der Modem-Router-Switch die notwendige IP-Adresse, die bei DynDNS mit einem Namen hinterlegt ist. Dadurch kann das Netzwerk von jedem beliebigen Punkt mit Internetanschluss angesprochen werden. Fernwartung wie ein Programmdownload oder die Fernbedienung sind damit möglich.
Physikalische Voraussetzung der Verbindung
Die Lösung kann sowohl über analoge, ISDN- oder GSM-GPRS-Verbindungen aufgebaut werden. Die MoRoS-Geräte sind mit unterschiedlichen Modems verfügbar. Bei analogen und ISDN-Leitungen ist sicherzustellen, dass die Anruferkennung (CLIP) aktiviert ist. Durch den integrierten Switch reduzieren sich die Anschaffungskosten und der Montageaufwand, da hier direkt vier Netzwerkteilnehmer angeschlossen werden können.
Parametrierung mithilfe der Web-Oberfläche
Die übersichtliche Web-Oberfläche im Modem-Router-Switch vereinfacht die Konfiguration. IT-Begriffe wie DNS und Portforwarding verlieren ihren Schrecken, da sie im integrierten Hilfesystem erklärt werden. Auch die Rufnummern für den ISP-Zugang und die zugelassenen Anwendernummern können in der Weboberfläche einfach eingegeben werden. Durch das Portforwarding können die Ports für die angeschlossenen Netzwerkteilnehmer freigeschaltet werden. Es besteht die Möglichkeit, die erstellte Konfiguration als File zu sichern und bei weiteren Geräten per Upload weiterzuverwenden. Im Bereich der Systemdaten speichert der MoRoS selbständig ein Log-File, das die ausgeführten Befehle beinhaltet.
Sicherheit durch Call Back, VPN und Firewall
Der Modem-Router-Switch bietet die Möglichkeit, die Rufnummer des Anrufenden (CLIP) zu erkennen. Somit ist gewährleistet, dass nur Anrufer mit der expliziten Berechtigung eine Verbindung initialisieren können. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, kann bei der MoRoS Pro-Variante des Gerätes sowohl über VPN eine Verbindung aufgebaut als auch die integrierte Firewall aktiviert werden.
















