EtherNet/IP- Kommunikation

Die zunächst auf das Modbus TCP-Protokoll beschränkte Remote IO-Lösung für Zone 1-Installationen ist nun zur EtherNet/IP-Kommunikation fähig. Im Vorteil ist das Protokoll gegenüber dem Modbus TCP besonders bei der Erfüllung hoher Anforderungen an die Echtzeitfähigkeit. Die Konfiguration und Parametrierung des Systems IS1 von R. Stahl erfolgt weiterhin mit einem DTM, der auch Diagnosefunktionen und Condition Monitoring zur Verfügung stellt. Auch beim Profibus sorgen Weiterentwicklungen für flexible Installationsoptionen. Jetzt ist das System auch mit einer Systemredundanz verfügbar, die zur \’Profibus Slave Redundancy\‘-Spezifikation konform ist. IS1 läuft dabei als redundanter Slave an Automatisierungssystemen, die diese standardisierte Lösung unterstützen. Dies sind zurzeit in erster Linie Steuerungen der Hersteller Siemens und ABB. Um auch Anwendern anderer Leitsysteme eine treiberunabhängige, standardisierte Redundanzlösung zur Verfügung stellen zu können, hat R. Stahl die Implementierung universell ausgelegt. Nahezu alle anderen Systeme lassen sich so mit einer sogenannten \’Flying Master\‘-Redundanz mit dem System in einem vollredundanten Ausbau betreiben. Mit der Ethernet-Plattform werden auch die kommenden leitungsfähigen Protokolle für die Prozessautomatisierung, Profibus und Foundation Fieldbus HSE, unterstützt werden. Auch für den klassischen Feldbus Profibus DP werden weiterhin zeitgemäße Neuentwicklungen verfolgt.