Der PCS-III ist ein perzeptiver Farbsensor mit zwei identischen, lichtleiterbasierten Sensoreingängen. Das Erkennen von beliebigen Farb- oder Kontrastkanten unabhängig von der jeweiligen Objektfarbe, langzeitstabile Farbprüfungen und Farbkontrolle bei wechselnden Umgebungstemperaturen sind möglich. Steuerung, Handhabung und Funktionalität des Produkts sind denen von PCS-I und PCS-II ähnlich. Die Unterschiede ergeben sich aus den drei möglichen Betriebsmodi. Über die Einstellung \’Differenziell\‘ werden Farbunterschiede zwischen beiden Sensoreingängen erfasst. Die Farbtabelle enthält in dieser Betriebsart Farbdifferenzwerte und keine Echtfarben. Ihre Anwendung findet diese Betriebsart in der Erkennung von beliebigen Farb- oder Kontrastkanten unabhängig von der jeweiligen Objektfarbe. Ebenso kann eine Hintergrundausblendung und damit Erkennung von durchscheinenden Objekten erfolgen. Im Modus \’Zweikanal\‘ arbeitet der Sensor mit einem Eingang (oder beiden Eingängen) auf Grundlage von Absolutwerten, also Objektfarben. Mit der Einstellung \’Referenziert\‘ arbeitet ein Sensoreingang gegen eine (stabile) Referenz (Weißreferenz). Der zweite Sensoreingang ist der Arbeitskanal, welcher auf das zu erkennende Objekt gerichtet ist. In dieser Betriebsart ermöglicht eine ständige Onlinekorrektur der Farbwerte eine langzeitstabile Farbprüfung. In Fällen, wo Langzeitfarberkennung oder Farberkennung bei wechselnden Umgebungstemperaturen von entscheidender Bedeutung sind, findet daher das Modell bevorzugt Anwendung. Zudem werden falsche Erkennungsergebnisse eliminiert. Kleine Farbnuancen werden auch bei anspruchvollsten Applikationen erkannt. Ermöglicht wird dies durch das Konzept der Transformationen der Farbsignale in empfindungsgemäße, d.h. der menschlichen Farbwahrnehmung entsprechende, Farbräume. Daraus resultiert eine feine Farbauflösung.
-
Produktsicherheit, Zugriffsschutz, Datenintegrität und Compliance
So können Softwarehersteller mit CodeMeter-Tools Anforderungen des CRA erfüllen
Der Cyber Resilience Act stellt Softwarehersteller vor neue Anforderungen an Produktsicherheit und Compliance. Wie sich…
-
Anzeige
SIL 3 ohne Safety-CPU: was das im Schaltschrank spart
Motion und Visualisierung sind längst in die SPS integriert, die Sicherheit blieb bisher an Hardware gebunden. Jetzt hat der TÜV SÜD eine virtuelle Sicherheitssteuerung bis SIL 3 und PL e abgenommen: Die Zweikanaligkeit entsteht in Software.
-
Dynamische e-Paper-Beschriftung für Steuergeräte
Das Digital Label System (DLS) von ROSE Systemtechnik nutzt e-Paper für Steuergeräte.
-
Knapp baut Robotics & AI Innovation Hub in Boston auf
Knapp hat die Gesellschaft KnappRobotics.ai gegründet. Der neue Standort im Großraum Boston/Cambridge wird als Robotics…
das könnte sie auch interessieren
-
Wie ein angemessenes, OT-taugliches Authentifizierungskonzept aussieht
Whitepaper bietet Orientierung














