Die Lebensmittelindustrie wird stark reguliert, da die Produktion von gefahrlosen und nährstoffhaltigen Lebensmitteln mit genügend Haltbarkeitszeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Richtlinien von Lebensmittel-Verpackungen werden regelmäßig überarbeitet, denn mit der steigenden Zahl von Lebensmittelallergien in Großbritannien wächst der Druck auf die Hersteller, eine korrekte Auszeichnung sicherzustellen, um nicht Strafzahlungen von bis zu £120.000 zu riskieren. Eine falsche Auszeichnung der Ware kann ernsthafte Konsequenzen haben, da über eine Million britischer Einwohner an Lebensmittelallergien leiden. Um dies zu bekämpfen, implementieren Lebensmittelhersteller strenge Kontrollsysteme zur Fehlervermeidung in ihren Produktionslinien, die eine entscheidende Funktion in der Verpackungsprüfung übernehmen und somit verhängnisvolle Eil-Rückrufaktionen vermeiden. Sechs der größten Nahrungsmittelhersteller in Großbritannien setzen derzeit End-Prüfsysteme für Fertigungslinien von Olympus Automation ein, in denen der Imager QX Hawk von Microscan integriert ist. Häufig noch Papier-Checklisten Um fehlerhafte Kennzeichnungen auf Lebensmittelverpackungen zu verhindern, werden in den meisten Betrieben noch Systeme per Papier-Checklisten eingesetzt: Kennzeichen werden auf Dokumente geklebt und per Hand abgezeichnet. Dabei können Fehler geschehen, besonders wenn die Etiketten ähnlich gestaltet sind. Das kann zu kostspieligen Falschetikettierungen führen. Das betrifft auch gespleißte Abrollautomaten mit mehreren Etikettentrommeln. Verpackungshersteller setzen einfach die falschen Etiketten zusammen, der Anlagenführer spannt zwar die richtige Trommel auf die Lebensmittel-Verpackungsmaschine, doch mitten im Prozess werden die falschen Etiketten abgespult. Das Bedienpersonal bemerkt den Fehler aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Produktionslinie nicht. End-Prüfsyteme für Fertigungslinien verwenden Lesegeräte wie den QX Hawk Imager von Microscan, um falsche Etiketten zu erkennen und die Produktionslinie sofort zu stoppen, um mehr Sicherheit im Verpackungsvorgang zu erhalten. Harry Norman, Geschäftsführer von Olympus Automation, erklärt: \“Die Komplexität, Verpackungen in der Fertigungslinie zuverlässig zu scannen, wird häufig unterschätzt. Die Verwendung des QX Hawk von Microscan beseitigt und ersetzt das System von sich bewegenden Scannern am Band.\“ Das Lesegerät biete die Flexibilität, jede Markierung über beliebige Entfernungen oder bei beliebigen Geschwindigkeiten in verschiedenen Umgebungen zu lesen. \“Das erlaubt unseren Systemen, schnell und effizient zuverlässige Ergebnisse zu liefern.\“ Prüfsystem in der Käseproduktion In einer neuen Käseverpackungsfabrik von Kerrygold in Großbritannien wurde ein End-Prüfsystem installiert, das hauptsächlich 2D-Data-Matrix-Codes der Standardgröße 10×10,4mm lesen muss. Der QX Hawk Imager ist an Transportbandsystemen im gesamten Produktionsbereich installiert. Außerdem liest er 3mm-Codes an einem Standort und 1D-EAN-8-Barcodes an weiteren Standorten. Die Codes befinden sich entweder auf der Ober- oder der Unterseite der Verpackung – auf bedruckter Folie oder Etiketten. Üblicherweise sind sie schwarz auf weiß, häufig sind jedoch auch dunkelblaue oder grüne Codes zu erfassen. Zu den kodierten Daten gehört eine sechsstellige Zifferanzeige für die Identifizierung der Verpackung. Sobald diese gescannt ist, wird sie mit einer Datenbank abgeglichen, um sicherzustellen, dass die Ziffer existiert. Kann kein Abgleich erfolgen, wird ein Signal gesendet, um die Fertigungslinie zu stoppen um die Auflieferung von fehlerhaft ausgezeichneten Produkten zu vermeiden. Flexible Einsatzmöglichkeiten
Automatisierte End-Prüfung bei Kerry Gold: 2D-Code-Lesung für fehlerfreie Verpackungsprozesse
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