Der Inline-Automatisierungsbaukasten enthält alles, was man benötigt, um Automatisierungsfunktionen einfach und individuell zusammenzustellen. Nach dem Motto \’Stecken statt Verdrahten\‘ erfolgt der Aufbau einer Inline-Station und die Schaltschrankverdrahtung in einem Schritt. Um den Busanschluss, die Potentialgruppenbildung, die Spannungsversorgung und die Absicherung von Stromkreisen muss man sich daher keine Gedanken mehr machen. Inline ist: – Busoffen in allen standardisierten Netzen nutzbar – Offen für alle gängigen Anschlusstechniken – modular anreihbar oder als kompakte E/A-Module ausgeführt Die hohe Modularität von Inline beeinflusst die Kosten positiv: Bezahlt werden muss nur für die benötigten Funktionen, Reserven vorzuhalten ist nicht erforderlich. Wenn eine Erweiterung ansteht, kann das System einfach durch Anstecken neuer Klemmen ergänzt werden. Nicht nur die Anzahl benötigter I/O-Kanäle kann frei gewählt werden. Bei digitalen Funktionen sind das zwischen einem und 32 Kanälen pro Klemme. Systemumfang Das Inline-System geht zurück bis in die 90er-Jahre, ist seitdem ständig erweitert worden und gehört zu den größten E/A-Systemen überhaupt. Zahlreiche Buskoppler für alle relevanten Kommunikationssysteme werden durch einfache Abzweigklemmen und vielfältige Funktionsmodule ergänzt, darunter z.B. solche für die Positionserfassung vor Förderbändern oder zur Temperaturregelung, zum Anschluss von Not-Aus-Schaltern oder Schutztüren (bis Kategorie 4) oder zur Integration von Servoantrieben. Die einfache Handhabung der Inline-Klemmen beruht u.a. auf der Funktionalität der Stecker: Es können Klemmen ausgetauscht oder hinzugefügt werden, ohne dass die Verdrahtung gelöst werden muss. Inline Controller Zum Inline-System gehört eine skalierbare Steuerungsplattform, die in drei Leistungsklassen unterteilt ist: Den unteren Leistungsbereich der Steuerungsebene decken die kompakten Steuerungen der 100er und 200er Klasse ab. Die Inline Controller der 300er Leistungsklasse sind für die Umsetzung mittlerer bis anspruchsvoller Automatisierungsaufgaben konzipiert. Zubehör Für das Inline-System steht umfangreiches Zubehör wie Beschriftungen, Markierungen und Codierungen zur Verfügung. Ferner gibt es einen Frontadapter zum Anschluss vorkonfektionierter Systemkabel. Inline Modular IO Der Aufbau einer Inline-Station erfolgt in feiner Granularität, denn die digitalen und analogen Ein- oder Ausgänge stehen mit ein, zwei, vier, acht, 16 und 32 Kanälen zur Verfügung. Gemäß dem Prinzip \’Stecken statt Verdrahten\‘ werden die benötigten Funktionen einfach hinter dem Buskoppler für das jeweilige Netzwerk oder Bussystem auf die Tragschiene gerastet. Sensoren und Aktoren lassen sich mit speziellen Combicon-Peripherie-Steckern in Zugfederklemmtechnik anschließen. Sowohl 1-, 2-, 3- als auch 4-Leitertechnik ist möglich. Für besonders zeitkritische Übertragungen sind Modul-Varianten erhältlich, die eine Datenübertragung in 2MBit/s erlauben. Inline Block IO Inline Block IO wird in zwei Gehäusebreiten angeboten: 95 und 156mm. Neben Geräten mit unterschiedlichen Ein- und Ausgangskombinationen stehen Komponenten mit ausschließlich digitalen Ein- oder Ausgängen zur Verfügung. Abgerundet wird das Sortiment durch analoge E/A-Module. Die Funktion der Kanäle ist bei einigen Geräten durch den Anschluss des Sensors oder Aktors frei wählbar. Inline Block IO eröffnet gegenüber dem modularen System besondere Kostenvorteile. Aufgrund der kompakten, nur 55mm flachen Bauform lässt sich Inline Block IO ideal in 80er-Klemmenkästen einsetzen. Die Verdrahtung erfolgt mit den bewährten Inline-Steckern, über die Sensoren und Aktoren in 2-, 3- oder 4-Leitertechnik angebunden werden, sodass eine weitere Rangierung überflüssig ist. Eindeutige Nummerierungen und farbige Kennzeichnungen unterstützen bei der Handhabung der Module. Die Spannungen für Logik, Sensorik und Aktorik können über separate Kontakte angeschlossen werden. Kasten 1: DER HERSTELLER: Phoenix Contact GmbH & Co. KG Die Phoenix Contact GmbH & Co. KG ist ein weltweiter Marktführer elektrischer Verbindungs-, elektronischer Interface- und industrieller Automatisierungstechnik. Anfang der 1920er-Jahre in Essen gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute 10.200 Mitarbeiter weltweit, davon sind 5.600 in Deutschland tätig. Das Produktspektrum umfasst moderne Komponenten und Systemlösungen für die Elektrotechnik und Elektronik, die in der industriellen Automation, Energieversorgung, im Geräte-, Maschinen- und Anlagenbau sowie in Gebäude-Installationen eingesetzt werden. Kasten 2: Vom Bussystem bis zur Steuerung: Vom Bussystem bis zur skalierbaren Steuerung unterstützt Inline alle gängigen Übertragungsprotokolle. Der entsprechende, nur 80mm schmale Buskoppler übersetzt die Sprache des Netzwerks oder Bussystems schnell und sicher. Kasten 3: Für alle Branchen: Prozesstechnik, Gebäudeautomatisierung, Wasserwirtschaft, Windkraft und Automobilbau sind nur einige von vielen Anwendungsgebieten für das E/A-System Inline. Selbstverständlich liegen dabei alle international erforderlichen Approbationen und Zulassungen vor. Kasten 4: Einfache Erweiterung bis ins Feld: Ob Signalerfassung direkt im Schaltschrank oder prozessnah im Feld – die Fieldline-Komponenten in Schutzart IP65/67 lassen sich durch eine Lokalbus-Erweiterung einfach in das IP20-System Inline integrieren. Kasten 5: Übertragungswege: Für jede Applikation die optimale Anschlusstechnik: Mit Kupfer als Standard-Kommunikationsmedium, über Lichtwellenleiter bei widrigen EMV-Bedingungen und für den Anschluss von beweglichen Teilen mit einer Wireless-Verbindung. Kasten 6: Funktionale Sicherheit: Zur Umsetzung von Sicherheitsfunktionen können die Safety-Module des Inline-Automatisierungsbaukastens in Profinet-, Interbus- und Profibus-DP-Lösungen betrieben werden. Sichere sowie Standard-Klemmen lassen sich beliebig zusammenstellen. Kasten 7: Einfache Projektierung von E/A-Stationen: Project+ ist das Projektierungswerkzeug für die automatische Auswahl und Zusammenstellung von Inline-Modulen. Produkte und Zubehör werden manuell ausgewählt, Stücklisten automatisch erstellt sowie Systemrichtlinien und Freigabelisten berücksichtigt. Die Darstellung der Station erfolgt grafisch. Kasten 8: Inline Modular ermöglicht die flexible und applikationsbezogene Zusammenstellung der digitalen und analogen E/A-Kanäle einschließlich der gängigen Standardfunktionen: – Ergebnisse zählen – Impulse generieren – Leistung schalten – Sicherheit garantieren – Position erfassen und anfahren – Drehzahl regeln – Temperatur erfassen und regeln – Daten kommunizieren – Pneumatik-Komponenten ansteuern Kasten 9: Technische Daten – Inline Modular IO und Inline Block IO Umgebungsbedingungen: Betriebstemperaturbereich: -25°C … +55°C (Inline Modular IO) / -25°C … +60°C (Inline Block IO) Lagertemperatur: -25°C … +85°C Relative Luftfeuchtigkeit (Betrieb): 5% bis 95% (keine Betauung) Relative Luftfeuchtigkeit (Lagerung): 5% bis 95% (keine Betauung) Vibration: 5g, 2h je Raumrichtung nach IEC 60068-2-6 Schock: 25g, über 11ms nach IEC 60068-2-27 Schutzart: IP20 (nach IEC 60529) Elektromagnetische Verträglichkeit: Störabstrahlung: EN 61000-6-4 Störfestigkeit: EN 61000-6-2 Versorgungsspannung Nennwert: 24V?DC Welligkeit: ±5% nach EN 61131-2 Zulässiger Bereich: 19,2V … 30,0V
Phoenix Contact Inline: E/A-Portfolio für den Schaltschrank
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