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Flexibel auslegen, smart anwenden
Sigmatek zeigt auf der SPS 2019 die jüngsten Ergänzungen seines Automatisierungsportfolios. Dazu gehören modulare Multitouch-Bedienpanels im Widescreen-Format mit hoher Performance, neue Varianten des kabellosen HMIs sowie Neuzugänge im S-Dias-I/O-System für die Hutschiene, z.B. Servoverstärker, Module zur Energieerfassung, Netzwerkanalyse oder das Messen von Beschleunigung und Drehrate. Auch eine neue Lösung für flexible Safety mit Hot-Swap-Feature wird auf der Messe vorgestellt.
 Sigmatek hat die kabellose Panel-Familie HGW erweitert: Die HMIs sind mit oder ohne Safety-Funktionen bzw. Drehgebern im Hoch- oder Querformat erhältlich.
Sigmatek hat die kabellose Panel-Familie HGW erweitert: Die HMIs sind mit oder ohne Safety-Funktionen bzw. Drehgebern im Hoch- oder Querformat erhältlich. Bild: Sigmatek GmbH & Co KG

Ein Highlight, das Sigmatek in Nürnberg vorstellt ist das neue wireless Panel HGW 1033-32. Neben der WLAN-Datenübertragung, die dem Anwender große Flexibilität erlaubt, ist das Handbediengerät mit einem hochauflösenden 10,1″-Multitouch sowie drei Drehgebern ausgestattet. Für die nötige Sicherheit sorgen die integrierten Sicherheitselemente Zustimmtaster, Schlüsselschalter und leuchtender Nothalt. Zudem gestalten die drei Drehgeber an der Front den Einrichtebetrieb besonders komfortabel. Der Bediener kann die Maschine bzw. den Roboter im Auge behalten und z.B. Achsen über die Drehgeber nahezu blind verfahren.

 Mit dem neuen Hot-Swap-Feature des S-Dias-Safety-Systems können modulare Maschinen- und Anlageneinheiten mit Nothalt-Funktion flexibel gruppiert bzw. umgerüstet werden.
Mit dem neuen Hot-Swap-Feature des S-Dias-Safety-Systems können modulare Maschinen- und Anlageneinheiten mit Nothalt-Funktion flexibel gruppiert bzw. umgerüstet werden.Bild: Sigmatek GmbH & Co KG

Ein Panel, viele Maschinen

Außerdem lassen sich mit nur einem Panel mehrere Bearbeitungszellen bedienen. Zu diesem Zweck ist eine sichere Siebensegmentanzeige zur Maschinenidentifikation integriert. Die Datenübertragung, seien es funktionsgerichtete Daten oder Safety-Daten, wird über die Basisstation BWH 01 nach dem Black-Channel-Prinzip abgewickelt. Die redundante Datenübertragung auf separaten WLAN-Frequenzbändern (2.4 und 5GHz) erhöht die Verfügbarkeit des Funknetzes. Für die nötige Visualisierungsleistung sorgen ein Edge2-Technology-Prozessor sowie das integrierte Akku-Pack, das einen Zweistundeneinsatz ohne Nachladen gewährleistet. Das HGW 1033-32 unterstützt die OPC UA-Kommunikation und verfügt standardmäßig über USB-Schnittstellen.

Erweiterung im S-Dias-Portfolio: die Motorendstufen DC 101 und DC 102 mit 10A Dauerstrom und 20A Spitzenstrom
Erweiterung im S-Dias-Portfolio: die Motorendstufen DC 101 und DC 102 mit 10A Dauerstrom und 20A SpitzenstromBild: Sigmatek GmbH & Co KG

Neue Vielfalt für die Hutschine

Mit 10A Dauerstrom und bis zu 20A Spitzenstrom bieten die S-Dias-Hutschienenmodule DC 101 und 102 hohe Antriebsleistung auf wenig Raum. Die 25mm breiten Motorendstufen eignen sich für die Ansteuerung von BLDC-Motoren mit einer Versorgungsspannung bis 48V und liefern 480W. Durch den integrierten 24VDC-Ausgang wird das Ansteuern einer Haltebremse ermöglicht. Zudem bieten die Achsmodule eine Anschlussmöglichkeit für einen externen Bremswiderstand. Mit Hilfe des zweikanaligen Enable-Eingangs (24V/3,2mA/0,5ms) kann die Sicherheitsfunktion STO gemäß Kat4 bzw. PLe realisiert werden. Die zwei Varianten unterscheiden sich durch die Art der Positionsauswertung. Während das Modul DC 101 zur Positionserkennung über einen 12Bit-Resolver verfügt, arbeitet das Modell DC 102 mit einem 32Bit-Inkrementalgebereingang.

Safety Hot Swap im laufenden Betrieb

Das S-Dias-Safety-System soll dem Anwender große Freiheit bei der Projektierung des Sicherheitskonzepts erlauben und wurde vom Hersteller auf modulare Maschinen- und Anlagenkonzepte ausgelegt. Dafür werden die Maschineneinheiten mit einem eigenen Safety-Controller ausgestattet und kommunizieren mit der übergeordneten Sicherheitssteuerung über Industrial Ethernet Varan. Das neue Hot-Swap-Feature sorgt dafür, dass die Maschinenteile mit ihren Safety-CPUs flexibel im System eingebunden, abgemeldet und an anderer Stelle im Maschinenverbund wieder angemeldet werden können – während die Anlage läuft. Die übergeordnete Sicherheitssteuerung ist in der Lage, bis zu 70 optionale Unterstationen mit Nothalt-Funktion zu verwalten. Das übergreifende Safety-Programm wird einmalig mit allen möglichen teilnehmenden Einheiten im Maschinenverbund projektiert und kann laut Anbieter dann, wie die modulare Maschine oder Linie, beliebig zusammengestellt werden. Der dynamische Verbindungsaufbau erfolgt über einen einfachen funktionsgerichteten Anmeldemechanismus – ohne Hardware-Switch. Der Verbindungsabbau wird durch einen sicheren Eingang ausgelöst. Die Safety-Lösung soll dem Anwender durch ihre Plug&Play-Funktionalität Zeit im Produktionsprozess einsparen und gleichzeitig den Ausstoß erhöhen. Wird eine Einheit ohne vorherige Abmeldung von der zentralen Sicherheitssteuerung getrennt, wird nach Ablauf der konfigurierbaren Watchdog-Zeit bei allen verbundenen Maschinenmodulen ein Nothalt ausgelöst. Das modulare Sicherheitssystem umfasst neben dem Controller verschiedene I/Os und Antriebe mit Sicherheitsfunktionen. So kann die Lösung passgenau auf die Anwendung abgestimmt werden. Mit der Software Lasal SafetyDesigner lassen sich S-Dias-Sicherheitsanwendungen unkompliziert konfigurieren. Das effiziente Engineering Tool bietet eine große Bibliothek mit Standard- sowie Safety-Funktionsbausteinen (angelehnt an den PLCopen Standard). S-Dias-Safety-Lösungen erfüllen alle Anforderungen bis SIL3 und PLe/Kat4.

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