Solide Geschäftsentwicklung bei Jenoptik

Der Photonik-Konzern Jenoptik erzielte in den ersten neun Monaten einen Umsatz in Höhe von 753,2Mio.€. Dies entspricht einem Rückgang von 7,6%gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während der Konzern seinen Umsatz in der Region Amerika und Mittler Osten/Afrika steigern konnte, wurde in Deutschland, dem europäischen Ausland und Asien/Pazifik das Vorjahresniveau nicht erreicht. Der Auftragseingang des Konzerns verbesserte sich nach einem schwachen Start im Jahresverlauf erwartungsgemäß weiter und lag im dritten Quartal mit 304,5Mio.€ deutlich über den Vorquartalen. Seit Jahresbeginn erhielt Jenoptik Aufträge in Höhe von 777,3Mio.€ und damit fast im gleichen Umfang wie im Vorjahreszeitraum. Für 2025 geht der Vorstand allerdings davon aus, dass der Umsatz am unteren Ende der Prognosespanne liegen wird (zwischen Vorjahreswert und -5%).

„Die Nachfragedynamik hat sich nach einem schwachen Jahresstart im dritten Quartal insgesamt weiter verbessert, vor allem angetrieben durch unseren Geschäftsbereich Biophotonics. Dennoch liegen Umsatz und Ergebnis des Konzerns in den ersten neun Monaten erwartungsgemäß unter dem Niveau des Vorjahres. Insbesondere unser größter Geschäftsbereich Semiconductor & Advanced Manufacturing verzeichnete deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgänge. Auch wenn die angekündigten massiven Investitionen in KI-Datencenter weltweit eine grundsätzlich positive Entwicklung in der Halbleiterindustrie erwarten lassen, bestehen weiterhin hohe Unsicherheiten, u.a. in Bezug auf den Zeitpunkt und den Umfang des erwarteten Nachfrageanstiegs“, kommentiert Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG. „Vor dem Hintergrund dieser und der allgemein bestehenden Herausforderungen in unseren Märkten haben wir mit einem Kostensenkungsprogramm reagiert, das sich in einem fortgeschrittenen Stadium der Umsetzung befindet“, so Traeger weiter.