Marktübersicht: Optische Codeleser

Entscheidet sich ein Unternehmen für neue Codelesegeräte, steht es zunächst vor der Wahl zwischen einem stationär angebrachten Gerät, einem beweglichen Lesegerät und einer Variante für den mobilen Einsatz. Damit sie im Produktionsumfeld auch mobil eingesetzt werden können, enthalten die mobilen Geräte meist Akkus. Die Daten werden dann z.B. mit Funktechnologien übermittelt. Um im Produktionsumfeld eine optimale Ausleuchtung zu erreichen, bringen die meisten Varianten bereits eine integrierte Beleuchtung mit. Das kann z.B. ein weißes Ringlicht sein. Unterschiede der Lesegeräte Ebenso wichtig wie die bereits genannten Merkmale ist auch der Gerätetyp. Unsere Tabelle zeigt 88 unterschiedliche Modelle – von Intelligenten Kameras über Saser-Strichcode-Leser und Handlesegeräte bis hin zu Vision-Sensoren. Deshalb unterscheiden sich die optischen Codelesegeräte auch stark in ihren Fähigkeiten. So sind einige Geräte in der Lage, die Codes unabhängig von ihrer Drehlage zu erkennen. Außerdem bieten einige Hersteler spezielle Software an, die Qualitätsverluste der Codes ausgleichen kann. Qualitätsverluste haben ihre Ursache z.B. in unterschiedlichen Materialtypen und Oberflächen. Denn die Codes können beispielsweise auf Papier, Plastik oder Metall aufgebracht sein. Außerdem kann die Information mittels Druck, Nadelprägung, Gravur oder Lasergravur erzeugt werden. Auch beim Leseablauf hat der Anwender verschiedene Möglichkeiten: Es gibt Geräte mit kontinuierlichem Lesezyklus und mit Triggerauslösung. Einige Geräte sind aufgrund ihres Gehäusedesigns auch für raue Umgebungsbedingungen geeignet. Codes in zwei Dimensionen Zwar wurden in den vergangenen Jahren neue Verfahren und Codes entwickelt. Dennoch findet der Barcode nach wie vor seine Anwendungsfelder. Er ist der einfachste Code und wird als eindimensionaler Strichcode (auch Balkencode) generiert. Bei dieser Variante steckt die Information in parallelen Strichen und Lücken, die unteschiedlich breit sind. Die 2D-Codes wurden Ende der 1980er-Jahre entwickelt. Beispiele hierfür sind Data Matrix-Codes und Stapelcodes. Spricht man heute von dreidimensionalen Codes, unterschieden sie sich zusätzlich noch in der Farbe. Diese bildet die sogenannte dritte Dimension. Dabei sind der Farbton, die Farbsättigung oder die Farbhelligkeit entscheidend. Auch alphanumerische Zeichen können die Geräte lesen. Integrierte Schnittstellen Wie anhand unserer Marktübersicht deutlich wird, lassen sich die Geräte mithilfe verschiedener Schnittstellen in vorhandene Maschinen und Anlagen einbinden. Als Feldbusschnittstellen sind z.B. Profibus, CANopen oder Ethernet vorhanden oder können über separate Interface-Boxen angesprochen werden. (afs)