Technisch gesehen hat der HD-Barcode große Vorteile gegenüber anderen Arten von 2D-Codes, da er bis zu 703kByte an alphanumerischen und binären Daten beinhalten kann. Herkömmliche 2D-Codes sind normalerweise auf ca. 4kByte alphanumerische Daten beschränkt. Die Einschränkung auf alphanumerische Daten in z.B. QR-Codes oder Data-Matrix-Codes bedeutet, dass zusätzliche Informationen wie Mediendaten, Audiodateien oder andere größere Mengen an Zusatzinformationen nur über die Internetverbindung eines mobilen oder stationären Endgerätes (z.B. Smartphone) erreicht werden können. An abgelegenen Orten, in abgesicherten Netzwerken oder auf sicherheitsrelevanten Endgeräten ist jedoch eine Internetverbindung oft gar nicht möglich oder nicht erwünscht. Wenn jedoch alle relevanten Daten im Code enthalten sind, wird erst gar keine Internetverbindung benötigt. Am Beispiel eines Sicherheitsausweises bedeutet dies, dass mit aufgedrucktem HD-Barcode aufgrund der hohen Speicherkapazität eine große Menge an Zusatzinformationen auf dem Ausweis in gedruckter Form hinterlegt werden kann. Anstatt nur eine einfache ID in Form eines herkömmlichen Codes aufzubringen, ermöglicht ein mit einem HD-Barcode bedruckter Ausweis z.B. auch die Speicherung von Zusatzdaten wie die Sicherheitsstufe der Person, Zutrittsrechte, Identifizierungsdaten zur Person, Abteilung und Position, und zusätzlich ein Farbbild des Ausweis-Inhabers oder eine Stimmprobe in Form eines Audio-Files – alles in Form eines einzigen 2D-Codes. Wie funktioniert die HD-Barcode-Technologie? Ein HD-Barcode beinhaltet im Prinzip zwei Speicherbereiche: Einen Bereich für ASCII-Text sowie einen für binäre Daten. Die binäre Komponente unterstützt nativ JPEG-Dateien, alle anderen binären Dateiformate wie z.B. Audio- oder Videodateien, Dokumente oder Programme können in Form von Zip-Dateien gekapselt und in den Code direkt integriert werden. Da es sich um einen zweidimensionalen Code handelt, muss der Code zum Dekodieren mit einem optischen Lesegerät wie z.B. einer Kamera vollständig und in ausreichender Auflösung erfasst werden. Ersetzt man herkömmliche 1D-Barcodes durch einen HD-Barcode, müssen entsprechend auch kamerabasierte Scanner eingesetzt werden. Als Lesegeräte kommen handelsübliche Kameras, Flachbettscanner oder Smartphones in Frage. Wird ein HD-Barcode mit einem Smart-Phone gelesen, werden mit der aktuellen Lesesoftware automatisch die beinhalteten Text- und Bildinformationen am Display dargestellt. Um den Code im vollem Kapazitätsumfang nutzen zu können, wird ein Flachbett-Scanner oder eine hochauflösende Kamerastation zum Scannen des Codes benötigt. Wie sicher ist die HD-Barcode-Technologie? Die Daten eines HD-Barcode werden in einem proprietären Format verschlüsselt. Dies ermöglicht jedem Anwender der HD-Barcode-Technologie die Verwendung einer eigenen und geheimen Verschlüsselungsmethodik. Somit sind die verschlüsselten Codes eines Unternehmens A nicht mit den Lesegeräten eines Unternehmens B lesbar. Umgekehrt kann ein Unternehmen B keine Codes im Format eines Unternehmens A erzeugen. Zusätzlich wird die Software zur Erzeugung von HD-Barcodes immer separat zu den Lesegeräten gehandhabt, d.h. ein Gerät, das einen Code lesen kann, ist nicht in der Lage einen neuen Code zu erzeugen oder zu drucken. Dies erhöht die Sicherheit des Codes, da dieser zwar kopiert, die beinhalteten Daten aber nicht verändert werden können. Die Anwendungsmöglichkeiten für HD-Barcodes sind groß und setzen der Phantasie keine Grenzen. So könnten HD-Barcodes auch zur Speicherung von kleinen Software-Programmen oder Apps auf Plakaten in gedruckter Form verwendet werden, bzw. der Inhalt eines Zeitungsartikels in Form eines Audio-Files in der Zeitung mit abgedruckt werden. Aktuell wird die HD-Barcode-Technologie an Neukunden in Form eines Sets bestehend aus Drucker und Lizenz-Bundle für eine definierte Anzahl gedruckter Codes vertrieben. Die im gelieferten Encoder beinhaltete Verschlüsselungstechnologie ist dabei für jeden Kunden oder Anwendung eindeutig und somit firmenproprietär. www.senswork.com
HD-Barcode-Technologie ermöglicht Authentifizierung von Produkten und Personen
-
IIoT / Edge Computing
Edge-Modul für durchgängige IIoT-Daten
Turck erweitert seine IIoT- und Service-Plattform Turck Automation Suite um das Modul TAS Edge.
-
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im April: +0,4% zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im April gegenüber März saison- und kalenderbereinigt um 0,4% gestiegen.
-
Best Managed Companies Award 2026: Schmersal mit Goldstatus geehrt
Die Firma K.A. Schmersal wurde erneut mit dem Best Managed Companies Award ausgezeichnet.
-
Smartes Engineering für funktionale Sicherheit
In der modernen Softwareentwicklung gehören Versionskontrolle mit Git, mehrsprachige Codebasen, KI-gestützte Assistenten, Extensions statt monolithischer Toolchains mittlerweile zum Standard.
-
Auftragseingang im Maschinenbau: Keine Belebung in den Mai-Orderbüchern
Der Maschinenbau wartet weiter auf eine Belebung ihrer Orderbücher.
-
Leitungstechnik
Torsionsfeste Devicenet-Leitung für Roboter
Igus erweitert seine Roboterleitungsserie CFRobot8.Plus um eine Devicenet-Leitung für hochdynamische Anwendungen mit Torsionsbewegungen…
-
Ringsensoren liefern Prozess- und Diagnosedaten
Induktive Ringsensoren mit IO-Link
Turck erweitert sein Portfolio um induktive IO-Link-Ringsensoren für die zuverlässige Erfassung kleiner metallischer…
-
Maschinenbau rechnet für 2026 nicht mehr mit Wachstum bei der Produktion
Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland sank von Januar bis April um real…
-
Technische Beschaffung
B2B-Katalog als Brücke zur digitalen Beschaffung
Conrad Electronic erweitert seine B2B-Strategie um einen neuen, 960 Seiten starken Katalog.
-
AC/DC-Hochleistungssicherungen
Mersen präsentiert seine neue Generation von Hochleistungssicherungen.
-
Cybersicherheit
Sicherer Entwicklungsprozess zertifiziert
Moxa hat gleich zwei Zertifizierungen nach IEC62443-4-1 Maturity Level 3 (ML3) erhalten –…
-
Industrie-PCs
Panel-PCs für HMI und Maschinensteuerung
Gett erweitert sein HMI-Portfolio um eine neue Serie industrieller Panel-PCs der Marke InduSmart.
-
Ormazabal baut neue Deutschlandzentrale
Ormazabal hat den offiziellen Spatenstich für seine neue Deutschlandzentrale in Krefeld gesetzt.
-
Analogmodul für Fußschalter
ASA Schalttechnik erweitert sein Portfolio um ein Analogmodul für Fußschalteranwendungen.
-
Potentiometer
Präzisionspotentiometer individuell angepasst
Megatron bietet Präzisionspotentiometer für Anwendungen in Medizin-, Labor-, Industrie- und Messtechnik an und…
-
Hima wächst in schwierigem Marktumfeld
Hima, Anbieter sicherheitsgerichteter Automatisierungslösungen, ist im Geschäftsjahr 2025 in einem anspruchsvollen Marktumfeld gewachsen.
-
Deutsche Elektroexporte bleiben vorerst auf Wachstumskurs
Im April entwickelten sich die Exporte der deutschen Elektro- und Digitalindustrie weiter beschleunigt…
-
Vorstandswahlen bei PLCopen
PLCopen hat einen neuen Vorstand gewählt, nachdem drei Mitglieder zurückgetreten sind.
-
R&M stärkt Produktmanagement und Marketing
Dr. Hannes Grubinger hat die Position des Chief Product & Marketing Officers bei R&M…
-
Linearführung für Extrembedingungen
Bosch Rexroth erweitert sein Portfolio an Kugelschienenführungen um den Führungswagen NRTVG für Anwendungen…
-
Prozessautomatisierung
Ethernet-APL-Switches verbinden bis zu zwölf Feldgeräte direkt mit dem Ethernet-Netzwerk
Phoenix Contact erweitert sein Ethernet-APL-Portfolio um zwei Managed-Switch-Varianten mit zwölf Ports für die…
-
Elektromechanischer Fügemodule
Kistler präsentiert elektromechanische Fügesysteme, die Messdaten mittels weiterentwickelter Telemetrie kabellos übertragen.
-
Neue Funktionen für Siemens KI-Agent
Siemens hat zwei neue Funktionen für den Eigen Engineering Agent, eine speziell für…
-
Antriebstechnik
Motor und Umrichter zu einer kompakten Antriebseinheit kombiniert
Mit Nordac Fusion stellt Nord Drivesystems ein integriertes Antriebssystem vor, das Motor und…
-
Steckverbinder – Docking-Systeme
Erweiterte Docking-Lösungen für automatisierte Andockprozesse und hohe Steckzyklen
Odu bietet mit seinen Docking-Lösungen auf Basis der Odu-Mac Silver-Line eine modulare Schnittstellenplattform…
das könnte sie auch interessieren
-
Kommunikationsfreudige Switches erleichtern die Modernisierung von Schaltanlagen
Weniger Kosten und Konfigurationsaufwand
-
SE Tylose setzt auf SAP PM und Argvis als durchgängige CMMS-Plattform
Schluss mit Insellösungen in der Instandhaltung
-
Kreislaufwirtschaft in der Robotik
Ein zweites Leben für Industrieroboter
-
Neue IO-Link-Komponenten bringen Innovationen in die Automation
Mehr Flexibilität auf den letzten Metern
















