TrendViewer zur Analyse von Signalverläufen und Abhängigkeiten
Der TrendViewer ermöglicht es, zusätzlich zur Anzeige von stetigen Prozessdaten (20 Slots), auch Ereignisdaten (Alarme, Meldungen, Schalthandlungen, Kommentare etc.) gemeinsam in einem Diagramm darzustellen. Durch diese Art der Darstellung werden Abhängigkeiten wie z.B. erhöhte Vibration durch Lastspitzen in der Energieversorgung durch Zuschaltung großer Verbraucher, Zuschaltung von Förderanlagen etc. für den Betreiber klar ersichtlich. Für eine übersichtliche Darstellung können z.B. Anlagen-, Teilanlagen-, Maschinenübersichten, oder andere Darstellungsformen in Aprol ConMon erstellt werden. Durch Drag-and-Drop werden dynamisierte Grafikmakros platziert. Durch Anklicken der Grafikmakros wird das zugehörige Faceplate eingeblendet, dieses zeigt alle vorhandenen Detailwerte der Messstelle. Zugehörige Trendkurven und Alarme können durch weiteres Anklicken dargestellt werden. Ein Bilderbaum erlaubt es, beliebige Hierarchien aufzubauen.
System- und Eigendiagnose
Mit dem Aprol System Diagnostics Manager steht eine webbasierte Oberfläche für Diagnosezwecke zur Verfügung. Alle für den Betreiber relevanten Daten des Condition-Monitoring-Systems sind damit leicht zugänglich. Im Hintergrund läuft eine System- und Eigendiagnose, die Probleme aller Art (Lüfterausfall, Verbindungsunterbrechung, Speicherplatzmangel, CPU-Last.…) automatisch erkennt, Alarme generiert und Signalverläufe auch in Kurvenform aufzeichnet. Diese Art der webbasierten Oberfläche für Diagnosezwecke ermöglicht auch den Zugriff auf die Controller, damit können z.B. E/A-Module und deren Kanäle detailliert dargestellt und diagnostiziert werden.
Fazit
Der Weg zum zustandsorientierten Instandhaltungsmanagement ist klar vorgezeichnet. Die technischen Systeme werden immer ausgereifter und ermöglichen eine verlässliche Voraussage über zu erwartende Ausfälle. Mit Aprol ConMon steht Anwendern ein leistungsfähiges Condition-Monitoring-System zur Verfügung, das auf die Anforderungen industrieller Anwender zugeschnitten ist. Daher lässt es sich einfach in bestehende Applikationen, aber auch in überlagerte Ebenen einbetten. Und gerade die Fähigkeit als \’Teamplayer\‘ auftreten zu können, ist heute in Produktionsumgebungen unabdingbar.
















