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Antriebssystem für Rollenbahnen
Mit einer neu vorgestellten Antriebslösung will SEW-Eurodrive Anwendern ein komplettes System für Rollenbahnen aus einer Hand liefern. Es wurde auf den Leistungsbereich in der Leichtlast-Fördertechnik ausgelegt und kann in der staudrucklosen Förderung ebenso zum Einsatz kommen wie in der Positionierung von Fördergütern.
Die neue Antriebslösung will SEW-Eurodrive für Rollenbahnen ist auf den Leistungsbereich in der Leichtlast-Fördertechnik ausgelegt.
Die neue Antriebslösung will SEW-Eurodrive für Rollenbahnen ist auf den Leistungsbereich in der Leichtlast-Fördertechnik ausgelegt.Bild: SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG

Der Name des neuen Systems ECDrives steht technisch gesehen für Electric Commutated Drive System, einem bürstenlosten DC-Getriebemotor, der eine einfache, effziente und kostengünstige Lösung für Rollenbahnen ist. Aufgrund der thermischen Entkopplung von Motor und Elektronik bieten sie bis zu 25% mehr Leistung und 60% mehr Überlastkapazität als marktüblich.

Bild: SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG

Antriebssystem aus dem Baukasten

Dadurch, dass es sich hier um ein durchgängiges Antriebssystem aus einem Baukasten handelt, sind laut Hersteller Einsparungen in Konstruktion und Projektierung von bis zu 50% möglich. Darüber hinaus verfügen sie über integrierte Inkrementalgeber im Motor, was zusätzliche Sensoren in Applikationen wie Eckumsetzern oder Drehtischen überflüssig macht. Daher können die Installationskosten einer solchen Förderzone um bis zu 30% gesenkt werden. Die Antriebe verfügen über 40W Dauerleistung und sind mehr als 250% überlastfähig. Dabei kombinieren sie ein robustes Planetengetriebe, welches beidseitig gelagert ist, mit einem effizienten Permanentmagnetmotor (BLDC). Der Motorschutz wird über einen Thermistor realisiert, d. h. der Anwender kennt immer die aktuelle Temperatur des Motors. Das elektronische Typenschild ermöglicht eine automatische Inbetriebnahme der Antriebe. Die Motoransteuerung kann über Profinet IO, Ethernet IP, Modbus TCP, Ethercat oder auch binär umgesetzt werden. I/O Module ergänzen das Antriebssystem.

Einstellung per DIP-Schalter

Bei der Entscheidung für die binäre Option erfolgt die Einstellung über DIP-Schalter; es sind 32 Geschwindigkeiten und 16 Rampen möglich. Die Kommunikation erfolgt über drei DI und einen Fehlerausgang. Diese Variante ist in dem Schutzgrad IP20 erhältlich. Bei der Feldbusvariante sind präzise Rampen aber genauso ein genaues Positionieren möglich. Darüber hinaus beinhaltet die Feldbusansteuerung die Funktionen ZPA, FlexZone, Merger, Tracking, automatische Konfiguration, Torque-on-Demand, automatische Konfiguration und Sensorerkennung sowie Diagnose. Die Kommunikation erfolgt über Ethernet-Protokolle. Der Schutzgrad hier ist IP54. Die Antriebe verfügen je nach Ausführung über elf bzw. neun Übersetzungen und erreichen 0,04 bis 5m/s bzw. 8,5 bis 645U/min. Sie sind für einen Temperaturbereich von -10 bis +40°C ausgelegt (-30°C optional) und auch in IP66 erhältlich.

SEW-Eurodrive hat seine Produktfamilie Movigear für Förderanwendungen erweitert. Sie deckt mit der neuen Baugröße 1 jetzt auch den Bereich kleiner Drehmomente ab. Die kompakte Antriebseinheit MGF..1-DSM hat eine geringe Masse sowie einen großen Arbeitsbereich mit konstantem Drehmoment und hohem Gesamtsystemwirkungsgrad. Sie eignet sich für den Einsatz in Applikationen, die kleine Drehmomente von 10 bis 100Nm benötigen. So definiert die Antriebseinheit innerhalb der Produktfamilie eine neue Leistungsklasse, zum Beispiel für kleine Fördersysteme.

SEW EURODRIVE GmbH & Co. KG
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