Der Elektromotor gilt als vier Mal effizienter als der Verbrennungsmotor. Die neue E-Mobilität hat aber einen Haken: Sie wird von den Verbrauchern erst dann als alltagstauglich akzeptiert, wenn die dafür notwendigen Batterien genügend Reichweite zulassen und ihre Kosten den Fahrzeugpreis gegenüber einem gleichwertigen Benziner oder Diesel nicht erhöhen. \“Zurzeit entfallen 30 bis 40% der Wertschöpfung bei reinen Elektrofahrzeugen auf die Batterie\“, erklärt Michael Karcher, Leiter Industriesegment Elektronik und Solar bei Festo. Die nötige Kostensenkung in der Batteriefertigung hängt dabei direkt von der Effizienz der Massenproduktion ab. Die Kosten für die Produktionsanlagen machen heute noch 60% der Herstellungskosten aus. Effiziente Automatisierung der Anlagen ist damit der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität. Um Zellen und Batteriesysteme schnell und kostengünstig herzustellen, bietet die Automatisierungstechnik Lösungen. Das Handling der sensiblen Lithium-Ionenzellen stellte die Batteriehersteller bisher vor große Probleme. Die Zellen können im Fertigungsprozess leicht beschädigt oder verunreinigt werden. \“Für das Handling der Lithium-Ionenzellen haben wir mit Festo eine neue Front-End-Lösung mit einem Luftlager konzipiert, das bisher nur die Solar- oder Elektronikindustrie nutzt\“, berichtet Dr. Peter Korff, Geschäftsbereichsleiter Automation beim Anlagenbauer Ads-Tec in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart. Inbetriebnahmeservice unterstützt den Anwender Festo bietet einen Inbetriebnahmeservice für Achssysteme. Da gibt es für elektrische Antriebe die Auslegungssoftware PositioningDrives, für pneumatische die Software ProPneu. Interessieren sich Kunden besonders für die energieeffizienteste Lösung, steht der neue Energieeffizienzrechner auf der Website von Festo zur Verfügung. Für die schnellen Systemlösungen wie etwa Tripod, High Speed H-Portal oder High Speed T-Portal, aber auch ganz individuell auf die jeweilige Kundenanforderung ausgerichtete kartesische Mehrachsportale finden Projektingenieure von Festo im Application Center, in dem die Systeme – oft mit den Kunden gemeinsam – bis zur Einsatzreife optimiert werden. Entwicklungsperspektiven für elektrische Antriebe Drei Trends zeichnen sich aus Sicht von Festo in Sachen Antriebstechnik für die nahe Zukunft ab: beschleunigte Produktverfügbarkeit, Vereinfachung der Steuerungstechnik und Handhabung sowie Maschinensicherheit. Fredrik Stal, Leiter Produktmanagement Elektrische Antriebe bei Festo: \“Elektrische Antriebe sollen einfach zu dimensionieren, einfach zu bestellen und einfach zu montieren sein.\“ Für die vereinfachte Dimensionierung wird es eine Reihe von vordefinierten und getesteten Kombinationen mit allen notwendigen Daten im Katalog geben. Für die vereinfachte Bestellung bekommt eine komplette Antriebslösung – bestehend aus Mechanik, Motor und Motorcontroller – nur noch eine einzige Teilenummer. Und für die vereinfachte Montage werden Motor und Mechanik als Einheit daherkommen. Die leichte Inbetriebnahme gelingt über die Webkonfiguration per Parameter-Cloud. Die Diagnosefunktion per Standard-Webbrowser ermöglicht die vereinfachte Instandhaltung. \“Systempartner im Maschinen- und Anlagenbau müssen sich die Erwartungen ihrer Kunden und Anwender zu eigen machen und sie verinnerlichen. Sie müssen die Probleme der Kunden als die eigenen auffassen – erst dann gelingt es ihnen, schnellere, einfachere und sicherere elektrische Antriebssysteme zu entwickeln\“, folgert Fredrik Stal. Auf der Strecke schnell, am Endpunkt präzise
Bewegungswelten verbinden Bericht von der internationalen Festo Pressekonferenz 2012 – Teil 2
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