Kooperation für Engineering-Suite

Setzte die Prozessindustrie in der Vergangenheit vorwiegend auf DSC-Systeme, geht der Trend heute in Richtung SPS- und Scada-basierte Lösungen. Dies vereinfacht das Handling und senkt die Kosten. MAPS ist im Rahmen einer strategischen Partnerschaft entstanden und verbindet eine SPS von Mitsubishi mit Scada-Paketen von Adroit. Weiterer Bestandteil ist die Engineering Design Software von DesSoft. Durch den Einsatz der Suite seien Einsparungen von bis zu 50% möglich, versprechen die Unternehmen. Voraussetzung dafür sei allerdings die Integration des kompletten DesSoft-Pakets, was in der europäischen Industrie jedoch eher selten vorkäme, erklärte Key Account Manager Detlef Koffke von Mitsubishi. In anderen Fällen lägen die erreichbaren Einsparungen bei 30%. Die Suite basiert auf vorkonfigurierten Engineering-Bibliotheken und bietet eine Reihe von Diagnose- und Instandhaltungs-Funktionen. Die Software lässt sich nach Herstellerangaben für alle Projektphasen eines Automatisierungssystems vom Prozessdesign und Engineering über die Entwicklung des Steuerungssystems bis hin zu Betrieb und Instandhaltung einsetzen. Dokumentenmanagement bildet Stand der Produktionsanlage ab In einer Live-Demonstration gab Christian Nomine, Produktmanager für Bediengeräte und Visualisierungssysteme bei Mitsubishi, den anwesenden Fachjournalisten einen ausführlichen Einblick in die Funk-tions- und Arbeitsweise der Engineering-Suite. Mit Hilfe eines Software-Assistenten, der SPS- und Scada-Projekte automatisch generiert, erstellte er in wenigen Schritten ein funktionsfähiges Beispielprojekt. Dabei konnten besonders die intuitive, grafische Benutzeroberfläche sowie das umfassende Dokumentenmanagement, das ständig den aktuellen Stand der Produktionsanlage abbildet, überzeugen. (ahn)