
Vor dem Hintergrund der Covid19-Pandemie und den Entscheidungen zum europäischen Green Deal hat sich die CEO Alliance 2020 gebildet. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die EU zur weltweit führenden Region für den Klimaschutz zu machen, Investitionen freizusetzen, Innovationen in Zukunftstechnologien voranzutreiben und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Mitglieder der ‚CEO Alliance for Europe’s Recovery, Reform and Resilience‘ sind Björn Rosengren (ABB), Thierry Vanlacker (AkzoNobel), Francesco Starace (Enel), Johannes Teyssen (E.on), José Ignacio Sánchez Galán (Iberdrola), Søren Skou (Maersk), Christian Klein (SAP), Henrik Henriksson (Scania), Jean-Pascal Tricoire (Schneider Electric) und Herbert Diess (Volkswagen).
Zwei der Hauptforderungen, die die Top-Manager in einem gemeinsamen Positionspapier definieren: Die schrittweise Einführung eines sektorübergreifenden CO2-Preises und ehrgeizige Termine für den Kohleausstieg. Sie erklären: „Wir sind der festen Überzeugung, dass der ‚EU Green Deal‘ und die ‘Next Generation EU‘ Europas Innovationen und unternehmerischen Einfallsreichtum in den Dienst der globalen Klimaproblematik stellen, eine Welle von Investitionen in Nachhaltigkeit und Resilienz anstoßen und zukunftssichere Arbeitsplätze in der gesamten EU schaffen werden.“ Die CEOs ermutigen die europäische Politik, couragierte Schritte in Richtung Klimaneutralität zu tätigen, z.B. einen standardisierten, sektorübergreifenden CO2-Preis weiter zu verfolgen und Ausstiegsdaten für kohlenstoffintensive Technologien zu setzen.
Die CEO Alliance versteht sich als ‚Action Tank‘, der in konkreten gemeinsamen Projekten zusammenarbeitet: EU-übergreifende Ladeinfrastruktur für den Schwerlastverkehr, Integration der EU-Energiesysteme, digitales Tracking des CO2-Fußabdrucks, nachhaltige Gebäude, E-Busse für Europa, grüne Wasserstoff-Wertschöpfungskette und schneller Aufbau der Batterieproduktion.
















