Dezentrale Servopositionierregler

Der dezentrale Servopositionierregler DIS-2 von Metronix ist technologisch trotz seiner geringen Baugröße ein vollwertiger Servopositionierregler. Er kommt in einfachen Anwendungen wie der Drehzahlregelung ebenso zum Einsatz wie in Antriebs- und steuerungsgeführten Positionier-Applikationen. Dabei ist das Gerät in der Lage, sich auf den Mastertakt einer Steuerung zu synchronisieren und unterstützt somit auch mehrachs-koordinierte Bahnprofile. Der Regler steht als 48VDC- und 230VAC-Version zur Verfügung mit einer Ausgangsleistung bis 500W und bietet folgende Eigenschaften: – Flexible Maschinen- und Anlagenplanung durch Unabhängigkeit vom Schaltschrankstandort – Einfache Montage in Maschinen und Anlagen durch Wegfall der Servoregler-Motor-Verdrahtung – Kosten- und Zeitersparnis durch vorparametrierte Antriebseinheiten – Im Vergleich zum Schaltschrankgerät kürzere Kapitalbindung Vorteile dezentraler Anordnungen Die Vorteile der dezentralen Antriebstechnik liegen zunächst in der Motor-Regler-Anordnung. Durch die direkte Montage der Elektronik auf dem Motor entfallen teure, geschirmte Motor- und Geberleitungen. Zusätzliche Vorteile ergeben sich aus der dezentralen Anordnung der Antriebseinheit. Der Servopositionierregler samt Motor wird außerhalb des Schaltschranks montiert und spart somit Schaltschrankvolumen ein. Ferner wird die Verlustleistung der Antriebseinheit außerhalb des Schaltschranks abgegeben, was zu geringeren Investitionen und Betriebskosten bei der Schaltschrankkühlung führt. Ansteuerung des Antriebs Die Ansteuerung erfolgt wahlweise über I/Os, RS232 oder Feldbus. Als optionale Feldbus-Schnittstelle stehen CANopen, Profibus und Ethercat zur Verfügung. Der Feldbusanschluss erfolgt über zwei standardisierte Rundsteckerverbinder (Feldbus \’In\‘ und \’Out\‘). Trotz des robusten Aufbaus – bis IP67 ist möglich – bietet der Servopositionierregler eine einfache Installation und Inbetriebnahme und einen einfachen Service. Der Servopositionierregler ist mit handelsüblichen Rundsteckverbindern für die Feldbusanbindung sowie einer separaten Serviceschnittstelle ausgestattet. Eine schnelle Installation ist somit gewährleistet. In punkto Kapitalbindung hat die dezentrale Antriebstechnik ebenfalls ihre Vorteile. Die Montage der Antriebseinheit in der Anlage erfolgt zeitlich später als die von Schaltschrankgeräten, was eine kurze Kapitalbindung bewirkt. Durch die aufeinander abgestimmte Antriebseinheit, bestehend aus Motor und Regler, entfällt die sonst häufig zeitaufwendige Motorinbetriebnahme. Die Antriebseinheit kann fertig montiert und parametriert bezogen und so in die Anlage integriert werden.