Siemens Automation and Drives (A&D) präsentiert einen DP/ AS-i-Link Advanced zur Verbindung der Kommunikationsnetze von Profibus und AS-Interface. Die Netzübergänge nach AS-i- Spec. 3.0 gibt es als Einfach- oder Doppelmaster für Applikationen mit großer Slavezahl. Neu sind das vollgrafische Bediendisplay sowie der integrierte Webserver. Das Gerät organisiert den Datenverkehr auf der AS-Interface-Leitung und stellt an einer Schnittstelle die Signale der Sensoren und Aktuatoren bereit. Das integrierte vollgrafische Bediendisplay vereinfacht die Inbetriebsetzung des angeschlossenen AS-i-Strangs. Neben der Parametrierung kann auch der komplette IO-Test aller digitalen und analogen Slaves erfolgen. Während des Betriebs stehen dem Anwender detaillierte Diagnoseinformationen am Display zur Verfügung, die bei Bedarf helfen, die Fehlerquelle zu lokalisieren und Stillstandszeiten zu reduzieren. Diese Funktionen lassen sich durch den integrierten Webserver auch aus der Ferne über einen Standard-Browser nutzen. Dazu ist der AS-i-Link mit einem zusätzlichen Ethernetport ausgestattet. Mit diesem Produkt setzt der Hersteller die Neuerungen der AS-Interface-Spezifikation 3.0 um. So gibt es nun Module auch im erweiterten Adressmodus mit vier statt nur drei Ausgängen (4E/4A). Damit lassen sich sowohl 248 Eingänge als auch 248 Ausgänge an einem AS-i-Netz betreiben. AS-i-Module nach der Spec. 3.0 sind verfügbar als IP67-Feldmodule in den Kompaktbaureihen K60 und K20 sowie als IP20-Schaltschrankmodul S45. Mit der neuen Spezifikation schließen sich außerdem Analogwertübertragung mit Profil 7.A.9 und erweiterter Adressmodus (A/B Adressen) gegenseitig nicht mehr aus. Mit den entsprechenden Siemens Fast Analogmodulen wird dabei keine volle Adresse mehr verbraucht – 62 Slaves können genutzt werden, egal ob analog oder digital. Weiter kann – je nach gewählter Auflösung – die Übertragungsgeschwindigkeit im Mittel mit den Fast Analogmodulen verdoppelt werden.
Neuer Dolmetscher für das AS-Interface
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