Modulare Micro-SPS

Idec Elektrotechnik erweitert seine SPS-Micro­Smart-Basisvariante FC4A um die MicroSmart Pentra (FC5A). In der ergänzten Version gibt es drei Kompaktsteuerungen mit 10E/As (6/4), 16E/As (9/7) und 24E/As (14/10). Das 24E/A-Gerät kann mit Erweiterungsmodulen auf maximal 88 digitale E/As erweitert werden. Hinzu kommen zwei modulare Steuerungen mit 16E/As (8/8) und 32E/As (16/16), die auf maximal 512 digitale E/As erweitert werden können. Nach Angaben des Herstellers benötigt die Steuerung für die LOD-Anweisung eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 0,056µs und 0,167 bis 0,278µs für eine Move-Anweisung. Zusätzlich zur festen RS232-Schnittstelle können eine RS485- und bis zu sechs weitere RS232-Schnittstellen installiert werden. Modbus Master/Slave ist eine Standardfunktion. Sie besitzt vier Zähleingänge bis zu 100kHz für Inkrementalgeber-Signale, davon zwei mit zwei Kanälen, Impulsausgänge für einfache Positionierungen bis 100kHz (bis zu drei Achsen und zwei Rampen), vier Interrupt-Eingänge und zeitgesteuerten Interrupt. Fließkommazahlen, Doppelwort-Befehle und verbesserte Selbstoptimierung bei den bis zu 56 PID-Reglern, die im Funktionsumfang enthalten sind, und bis zu 42.000 Datenregister zählen zu den weiteren Eigenschaften. Die modularen Steuerungen können mit bis zu sieben Analogmodulen (0-10V, 4-20mA, Pt100, Thermoelemente, 12 bis 16Bit) ausgerüstet werden. Zudem befindet sich ein Analogeingang auf der CPU. Die Kompaktsteuerung (24E/A) kann mit bis zu vier Analogmodulen erweitert werden. Mit einem Web-Server kann eine Ethernetverbindung aufgebaut werden, über die Alarmmeldungen per E-Mail an Handys oder PCs gesendet werden können. Mehrere MicroSmarts können über Ethernet vernetzt werden und Daten austauschen. Über gespeicherte Webseiten wird eine Fernwartung ermöglicht. Das kleinste Gerät hat die Maße 35,4x90x70mm, das größte 95x90x70mm (BxHxT). Programmiert wird die MicroSmart mit einer PC-Software unter Windows (WindLDR).