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TC Mobile ermöglicht Einsatz einer Smartwatch im Industrieumfeld
Baustein für höhere Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen
Die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen spielt für viele Unternehmen eine entscheidende Rolle. In diesem Umfeld können bereits kleine Verbesserungen in den Prozessen Ausfallzeiten reduzieren, die Effizienz steigern sowie Kosten senken. Als Beispiel sei die Idee genannt, Alarmmeldungen direkt auf die Armbanduhr des Mitarbeiters zu übertragen. Was vor drei Jahren noch Fiktion war, wird heute Realität (Bild 1).

Die technischen Fortschritte in der Telekommunikation – und hier speziell im Bereich der Mobilfunk-Technologie – sind enorm. Als 2007 das erste Smartphone präsentiert wurde, konnte noch niemand ahnen, dass dieses Gerät das Kommunikationsverhalten der Menschen erheblich verändern würde. Wie sieht nun die nächste Revolution aus? Schon seit längerem zeichnet sich der Trend ab, die Übertragung von Daten in Kleidungsstücke zu integrieren. Turnschuhe, Brillen, Armbänder und Uhren beginnen somit, Informationen auszutauschen. Auch wenn diese Technik derzeit noch nicht vollkommen durchdacht ist, wird es nicht mehr lange bis zu ihrer Marktreife dauern. Experten gehen davon aus, dass entsprechende Geräte in drei Jahren einen Funktionsumfang haben, den sich die Konsumenten aktuell nicht vorstellen können. Und sie werden sogar einfach bedienbar sein. Warum also diesen Trend nicht ebenfalls in der Industrie nutzen. Deshalb hat Phoenix Contact die neue Produktfamilie TC Mobile so konzipiert, dass die Komponenten auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Für das Fernwirk- und Fernmeldesystem ist es beispielsweise unerheblich, ob Daten via Mobilfunk an ein herkömmliches Handy oder eine zukunftweisende Smartwatch zu übermitteln sind.

Sofortige Information via SMS, E-Mail oder Mobilfunk

In zahlreichen Applikationen müssen analoge und digitale Sensoren überwacht werden. Egal, ob es sich um Temperatur-, Füllstands-, Druck- oder Lichtsensoren handelt: Durch die Kontrolle der Daten lassen sich Prozesse optimieren, Kosten senken und damit Erträge erhöhen. Die neue Produktfamilie TC Mobile ist genau auf diese vielseitigen Anwendungsbereiche ausgelegt. In der Variante X200 stehen z.B. vier digitale Eingänge, zwei analoge Eingänge und vier Relais-Ausgänge zur Verfügung, sodass das Gerät flexibel einsetzbar ist. Dabei können die analogen Eingänge sowohl zur Überprüfung von 20mA-Strompegeln als auch zur Überwachung von analogen Spannungen bis 60V verwendet werden. Letzteres erweist sich bei der Kontrolle von Batteriespannungen als nützlich. Der Anwender erhält somit die Flexibilität, entweder zwei analoge Strom- respektive Spannungswerte oder einen Strom- und einen Spannungswert zu überprüfen (Bild 2). Werden die Referenzwerte über- oder unterschritten, alarmieren die Geräte den Bereitschaftsdienst per SMS bzw. E-Mail. Die X300-Produktvariante ermöglicht sogar die Kommunikation via GPRS mit einem ODP-Server. Auf diese Weise können die Maschinen und Anlagen kostengünstig an sieben Tagen der Woche über 24 Stunden überwacht werden. Im Vergleich zur modernen IP-Kommunikation wirkt die SMS-Funktion ein wenig altmodisch. Sie hat jedoch den Vorteil, dass sie selbst in Regionen funktioniert, in denen eine schnelle Mobilfunk-Internet-Verbindung oftmals nicht möglich ist. Neben dem einfachen, aber effektiven SMS-Versand unterstützen die Geräte den modernen Datenaustausch per E-Mail. Während die Monteure hier zeitnah über das Smartphone oder die Smartwatch informiert werden, wird eine weitere E-Mail in die Zentrale gesendet, um den Alarm zu dokumentieren (Bild 3).

Effizientes Schalten aus der Ferne

Werden Maschinen und Anlagen überwacht, besteht häufig auch der Wunsch, Abläufe aus der Ferne zu schalten, damit die Applikation beispielsweise neu gestartet wird. In vielen Fällen stellt sich dies als eine komfortable Vorgehensweise dar, denn durch das Schalten aus der Ferne lassen sich Anfahrzeiten zu einer Außenstation wirtschaftlicher durchführen oder ganz vermeiden. Vor diesem Hintergrund verfügen alle Geräte der Produktfamilie TC Mobile über vier Relais, die individuell oder in Summe geschaltet werden können. Als weiteres Beispiel sei das bedarfsorientierte Einschalten von Laternen in einsamen Park- und Grünanlagen sowie auf Waldwegen oder Friedhöfen genannt. Erst wenn der Spaziergänger oder Besucher den Park, Wald oder Friedhof durchqueren möchte, aktiviert er die Beleuchtung über sein Mobiltelefon. So lassen sich unnötige Energiekosten auf einfache Weise reduzieren.

Kompakte Bauform für die Installation in kleinen Schaltschränken

Die Versorgungsspannung der Produktfamilie TC Mobile beträgt bei den DC-Geräten 10…60VDC, während sie sich bei den AC-Komponenten auf 93…250VAC beläuft. Neben den typischen 24V-Anwendungen im Schaltschrank können die Module in zahlreichen anderen Anwendungen genutzt werden. Dazu gehören z.B. autarke Systeme, die über eine 12V-Autobatterie betrieben werden, sowie Applikationen in der Gebäudeinstallation. Sollte die Versorgungsspannung unerwartet abfallen, sind sämtliche TC-Mobile-Geräte in der Lage, eine letzte SMS zu versenden, die über den Stromausfall informiert. Liegt die Versorgungsspannung dann wieder vor, wird eine weitere SMS abgesetzt. So erhält der Anwender davon Kenntnis, dass das Problem nicht mehr besteht und der Einsatz des Servicepersonals entfallen kann (Bild 4). Auf einer Gehäusebereite von 72mm, was der Teilungseinheit TE 4 entspricht, sind zusätzlich zu den vier digitalen Eingängen, zwei analogen Eingängen und vier Relais auch ein Puffer-Kondensator und das Mobilfunk-Modul untergebracht. Die kompakten TC-Mobile-Geräte eignen sich deshalb ebenfalls zum Einbau in kleine Schaltschränke. Die Produktfamilie ist für die Hutschienen-Montage ausgelegt. Ist allerdings keine Hutschiene vorhanden, lassen sich die Komponenten direkt an der Wand montieren. Zu diesem Zweck müssen lediglich die Fußriegel aus dem robusten Gehäuse gezogen werden.

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Phoenix Contact Deutschland GmbH
http://www.phoenixcontact.de
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