
Die Zahl der Kurzarbeiter ist im Mai etwas gesunken, von 2,5 auf 2,3 Millionen Menschen. Das sind noch 6,8% der abhängig Beschäftigten. Das schätzt das ifo Institut auf der Grundlage seiner Konjunkturumfrage und von Daten der Bundesagentur für Arbeit. (korrigierter Wert: Die ursprüngliche ifo-Schätzung für April belief sich auf 2,7 Millionen. Grund für die Korrektur ist eine umfangreiche Revision der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit für die Vormonate.) Der Rückgang der Kurzarbeit war in nahezu allen Branchen zu sehen. „Sehr hoch, bei 46,1% oder 489.000 der Beschäftigten, lag die Zahl der Kurzarbeiter weiterhin im Gastgewerbe“ sagt ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. Im Einzelhandel sank die Zahl der Kurzarbeiter von 235.000 auf 227.000. Das sind noch 9,3%. „Es gibt aktuell keine Anzeichen dafür, dass sich die Verschärfung der Materialknappheit in Teilen der Industrie und des Baus in einem substantiellen Anstieg der Kurzarbeit niederschlägt“, fügt Link hinzu. Auf dem Bau z.B. nahm der Anteil der Kurzarbeiter nur von 0,8 auf 0,9% zu. Im Druckgewerbe (18,8% im Mai nach 17,9% im April) und in der Automobilindustrie (5,4% nach 5,3%) gab es nur geringe Anstiege. Im Handel insgesamt, mit Großhandel und Autohändlern, sank die Zahl von 363.000 auf 349.000, das sind 9,3% der Beschäftigten. In der Industrie fiel die Zahl im Mai von 412.000 auf 371.000 Menschen. Damit sind dort noch 5,3% der Beschäftigten auf Kurzarbeit
















